Tierrettung "Waldi in Gefahr"


Am 26.12.2011 um 14:35 Uhr wurde die Ortsfeuerwehr Groß Brunsrode, durch die FEL Helmstedt, zur Tierrettung in der Gemarkung Groß Brunsrode alarmiert. Spaziergänger vernahmen aus einem 50 m langen, verrohrten Entwässerungsgraben Hundegebell. Nachdem eigene Versuche, der Spaziergänger, den Hund aus dem Rohrsystem zu befreien fehlschlugen, alarmierten diese die Feuerwehr.
Der Einsatzleiter konnte bei seiner ersten Erkundung auch nur lediglich das Gebell feststellen. Eine genaue Lokalisation des Hundes im Rohrsystem gelang nicht. Als Erstmaßnahme wurde das gestaute Regenwasser oberhalb des Einlaufes, sowie am Rohrausgang ab gepumpt.  Danach erfolgte eine weitere Inaugenscheinnahme an den beiden Rohrenden, auch danach konnte der genaue Standort des Hundes nicht ausgemacht werden.
Der Einsatzleiter nahm daraufhin telefonisch Verbindung mit dem Wasserverband Weddel / Lehre (WWL) auf, und bat im Rahmen der Amtshilfe um Einsatz einer Rohrkamera. Innerhalb von 20 Minuten war dann ein Monteur des WWL mit der angeforderten Kamera vor Ort. Inzwischen war auch der Hundehalter auf das Treiben der Feuerwehr aufmerksam geworden und erschien an der Einsatzstelle. Bild "Waldis Rettung.jpg"
Mit der Kamera konnte dann schnell der Standort des Hundes eingegrenzt werden. Der Hundebesitzer bot seine Mithilfe mit seinem Traktor mit Frontlader an. Nach dem ein Kontrollschachtdeckel, mit Hilfe des Frontladers, von den Erdmassen freigelegt wurde, konnte der Hund aus seinem Gefängnis befreit werden. Dabei kam auch die Ursache des Malheurs ans Tageslicht, ein Dachs. Der Hund, ein Rauhaardackel, ist bei seinem „Ausflug“ auf den Dachs getroffen. Dieser flüchtete in das genannte Rohrsystem und drehte dann den Spieß um, so dass im Anschluss der Hund in der Defensive war.

Nach ca. 70 Minuten konnte dann der Besitzer seinen Hund wieder in die Obhut nehmen und die Kameraden konnten pünktlich zum Weihnachtskaffee zu ihren Familien zurück kehren.



Jahresabschlussübung „Glöckner im Kirchturm“


Bild "LF23_11_11.jpg"Am 23.November 2011 fand die Jahresabschlussübung der Freiwilligen Feuerwehr Groß Brunsrode auf vielfachen Wunsch in der Kirche statt. Genauer gesagt war ein Szenario im Kirchturm vorbereitet.
Folgende Lage fand der diensthabende Gruppenführer in den frühen Abendstunden  an der Kirche vor: Der Glöckner hatte aufgrund eines Kurzschlusses im Glockenwerk den Kirchturm betreten. Er stellte eine leichte Rauchentwicklung fest. Leider versuchte er, nachdem er die örtliche Feuerwehr informiert hatte, die Rauchentwicklung zu lokalisieren. In ca. 20 m Höhe erlitt er einen Schwächeanfall.  Der Kirchturm war nun bereits stark verraucht.
Sofort begann der Gruppenführer die Menschenrettung einzuleiten. Bild "Angriffstrupp23_11_11.jpg"Ein Trupp unter schwerem Atemschutz ging durch den Treppenraum des Kirchturmes vor. Ein weiterer Atemschutztrupp wählte parallel  einen Zugang von außen über die DLA(K). Gleichzeitig wurde eine Wasserversorgung aufgebaut und die Einsatzstelle wurde gegen fließenden Verkehr abgesichert. Eine Ausleuchtung der Einsatzstelle wurde ebenfalls durchgeführt. Nachdem die Wasserversorgung sichergestellt war, konnte ein weiteres C-Rohr zur Abriegelung der Nebengebäude vorgenommen werden.
Der Glöckner wurde  durch den Trupp an ein Fenster im Kirchturm gebracht. Der steile und enge Treppenraum  im inneren des Kirchturms, ließ eine sichere Rettung dort nicht zu. Also wurde die Person über den Korb der Drehleiter gerettet. Der Brand war im Schaltkasten des Glockenwerks ausgebrochen und hatte die angrenzende Holzkonstruktion in Mitleidenschaft gezogen. Ein gezielter Löscheinsatz erreichte hier die gewünschte Wirkung.Bild "DLK23_11_11.jpg"  
Das Übungsziel wurde erreicht. Die vorgehenden Atemschutztrupps arbeiteten sehr umsichtig und vorrausschauend. Der Einsatz in kulturellen Liegenschaften ist sicher nicht alltäglich und stellt die Einsatzkräfte immer vor besondere Herausforderungen. Die allgemeinen Standards wie Absichern und Ausleuchten der Einsatzstelle, Aufbau der Löschwasserversorgung und Führen des Einsatztagebuchs wurden mehr als zufriedenstellend ausgeführt.  Eine optimale Aufstellfläche für die Drehleiter ist aufgrund der örtlichen Gegebenheiten eine Herausforderung für die Feuerwehr. Sicher gab es hier und dort Kleinigkeiten die verbesserungswürdig sind. Aber dafür sind solche Übungen nun auch da.Bild "MTW23_11_11.jpg"







Bedanken möchten wir uns bei der evangelischen Kirchengemeinde Brunsrode und bei den umliegenden Nachbarn für die Nutzung der Grundstücke. Alle Beteiligten konnten feststellen, dass nur ein hoher Ausbildungsstand, die Grundlage für die kommenden Aufgaben darstellen kann.
Frohe Weihnacht und
Ein dreifaches „Gut Wehr“





„Heiße“ Atemschutzausbildung im Brandhaus in Faßberg


Auch in diesem Jahr führten wir im Brandhaus in Faßberg eine Ausbildungseinheit für Atemschutz-geräteträger aus der Gemeinde Lehre durch. Am 15.10.2011 machten sich früh morgens das Atemschutzkompetenz-Team und Teilnehmer aus verschiedenen Ortsfeuerwehren der Gemeinde Lehre auf den Weg zum Fliegerhorst nach Faßberg. Das Atemschutzkompetenz-Team setzt sich ausschließlich aus  Kameraden der Ortsfeuerwehr Groß Brunsrode  zusammen. Unter realistischen Bedingungen wurden die Innenbrandbekämpfung und das Vorgehen in verqualmten Räumen geübt. Bild "DSC00081.jpg"

Mit Hilfe von „Brandpaketen“ bestehend aus Obstkisten und frischem Tannengrün wurden eine optimale Verqualmung und eine recht „ordentliche“ Hitze erzeugt. Unter „Null-Sicht“ mussten die Teilnehmer verschiedene Übungsszenarien absolvieren. Vom Kellerbrand bis zum Löschangriff über Steckleiter, vom Hohlstrahlrohrtraining bis zum Einsatz des Sicherheitstrupps, es war alles dabei.
Am Anfang stand eine Sicherheitseinweisung aller Teilnehmer. Danach wurden die Atemschutzgeräte ausgegeben und jeder kontrollierte seine Persönliche Schutzausrüstung. Vor jedem Durchgang wurde diese ebenfalls von den zuständigen Ausbildern des Atemschutz-Kompetenz-Teams überprüft, um eine sichere Ausbildung zu gewährleisten.
Bild "DSC00096.jpg"Die Brandpakete wurden an verschiedenen Stellen im Gebäude, welches ein Einfamilienhaus darstellen soll, versteckt. Mit mehreren Trupps wurde nach den Brandherden gesucht. Die Suche nach vermissten Personen erschwerte die effiziente Brandbekämpfung. Nach der Lokalisierung der Brandherde wurde von den Ausbildern die Löschtechnik der Teilnehmer beobachtet. Durch das Impulslöschverfahren mit den eingesetzten Hohlstrahlrohren wurde größtenteils effektiv gelöscht. Es wurde aber auch festgestellt, dass zu viel Löschwasser nicht nur mehr (Wasser)Schaden anrichtet, sondern auch zu einer Zunahme der Wärmeausbreitung führt. Die realistischen Bedingungen führten bei vielen zu einem großen Lerneffekt. Theorie und Praxis sind doch zwei verschiedene Dinge. Da die meisten Teilnehmer der diesjährigen Ausbildung eine Heißausbildung zum ersten Mal absolvierten, war der Effekt umso größer, weil die Einsatzerfahrung in diesem Bereich bei den jungen Kameraden noch fehlt.
Jeder Kamerad konnte zwei „heiße“ Durchgänge absolvieren. In der Mittagspause konnten sich alle mit einer leckeren Erbsensuppe stärken, welche vom Catering-Team zubereitet wurde. Auch nach und zwischen den Durchgängen konnte sich mit Getränken, Obst und kleinen Snacks versorgt werden. Denn „ohne Mampf, kein Kampf“!
Nach jeder Absolvierten Übung, gab es eine Einsatznachbesprechung. Hier wurden die positiven und auch negativen Dinge angesprochen. Dadurch, dass immer mehrere Ausbilder auch im inneren des Gebäudes anwesend waren, konnte den Teilnehmern so mancher wertvoller Hinweis für die Praxis mit gegeben werden.
Abschließend kann gesagt werden, dass diese Form der Aus-und Weiterbildung, zu einem unverzichtbaren Teil der jährlichen Atemschutzausbildung geworden ist. Unter nahezu realistischen Bedingungen wird hier Menschenrettung, Brandbekämpfung, Türöffnungsprozedur, Suchtechniken und vieles mehr geübt.
Ein nicht zu unterschätzender Vorteil im „Ernstfall“.
Vielen Dank auch an „Hans-Günther“ von der Flugplatz-Feuerwehr der uns all die Jahre immer Tatkräftig unterstützt und uns die Möglichkeit gibt, im Brandhaus zu üben.
Ein spezieller Gruß geht diesmal in das Ferne China, wo sich zurzeit ein Mitglied des Kompetenz-Teams beruflich aufhält. Wir halten dir das nächste Mal ein Plätzchen am Feuer frei.

Fotos der Ausbildung: AT-Ausbildung in Fassberg


Atemschutzkompetenz-Team im Oktober 2011





Radtour mit Rheinfall


Anlässlich ihres zehnjährigen Jubiläums begab sich die Radsportgruppe der Feuerwehr Groß Brunsrode vom 17.- 21.08.2011 auf eine „Dreiländerfahrt“ rund um das schwäbische Meer, dem Bodensee.

Start- und Zielort war die Zeppelinstadt Friedrichshafen. Die Anreise erfolgte in zwei Gruppen. Während sieben Kameraden am 17.08.2011 mit der Deutschen Bahn anreisten, brachten drei Mitglieder bereits am 16.08.2011 die zehn Fahrräder per Autoanhänger in die Bodenseeregion. Am ersten Tag ging es von Friedrichshafen  entlang des Bodenseeradweges nach Lindau. Besonders die alte Stadtinsel mit ihrer markanten Hafeneinfahrt und der historischen Altstadt beeindruckte die Reisegruppe. Erstes Etappenziel war die Feuerwache Ost in Lindau. Die Kameraden der FF Lindau stellten ihre Wache als Übernachtungsmöglichkeit zur Verfügung. Der sommerliche Abend klang in einem gemütlichen Biergarten aus.  

Am Donnerstag den 18.08.2011 ging es dann auf die nächste Etappe Richtung Konstanz. Hier wurde zunächst die Hauptstadt Vorarlbergs, Bregenz angesteuert. Selbstverständlich wurde bei dem Zwischenstopp die Seebühne der Bregenzer Festspiele besichtigt.
Bild "Gruppenbild Bregenz_1.jpg"
Wo in diesem Jahr die Oper Andrea Che’nier aufgeführt wird. Im Anschluss ging die Fahrt weiter über den Neuen Rhein und dem Rheindelta zur Österreichisch - Schweizerischen Grenze. Mit der Überquerung des Alten Rheins ging die Radtour auf eidgenössischem Gebiet weiter. Entlang des Südufers wurden die Städte Rohrschach, Arbon und Romanshorn durchfahren. Hier fielen besonders die zahlreichen Palmen und das mediterrane Flair der genannten Städte auf. Nach einer kurzen Pause und einem Bad im Strandbad von Romanshorn ging es weiter zur „Doppelstadt“ Kreuzlingen- Konstanz. Die Schweizer Nachbarstadt Kreuzlingen ist mit der deutschen Stadt Konstanz zusammengewachsen, so dass die Staatsgrenze mitten zwischen einzelnen Häusern und Straßen hindurch verläuft. Nach der Besichtigung der Altstadt mit dem berühmten Konzilgebäude ging es weiter zur Feuerwache im Stadtteil Petershausen, wo am zweiten Tag übernachtet wurde.

Am Morgen des dritten Tages wurde vom Bodenseeradweg abgewichen um den größten Wasserfall Europas, den Reinfall, zu besichtigen. Auf der Schweizer Seite ging es von Konstanz entlang des Hochrheins und den Städten Stein am Rhein und Diessenhofen nach Schaffhausen. Bei schönstem Sommerwetter zeigte sich Vater Rhein von seiner schönsten Seite. Von Schaffhausen ging es dann im Anschluss weiter über die deutsche Exklave Büsingen zur Feuerwehr Öhningen, dem dritten Etappenziel.

Am Samstag, den 19.08.2011 ging es dann von Öhningen über Radolfzell weiter Richtung Meersburg. Hier galt es den Höhenrücken BODAN mit 20% Steigung und 8% Gefälle zu überwinden. Am Etappenziel Meersburg waren die Kameraden der Radsportgruppe als Gäste auf dem Weinfest der Feuerwehr Meersburg- Daisendorf eingeladen, wo sie bei fangfrischen Zander und Weißwein einen schönen Abend oberhalb des Bodensees verbrachten.

Am Sonntag ging es dann weiter im Schlussspurt zum Start- und Zielort Friedrichshafen. Nach dem Verladen der Fahrräder ging es anschließend in acht Stunden wieder zurück nach Groß Brunsrode. Fast gleichzeitig erreichte das „Bahnteam“ und die „Transportteure“ am Abend das Feuerwehrgerätehaus. Bei einem gemeinsamen Abendessen im Gasthaus „Zum Krug“ wurde die diesjährige Radtour beendet.



Brandeinsatz Sudetenring Flechtorf 02.08.2011


In den späten Abendstunden des 02.08.2011 kam es zu einem Wohnungsbrand im Sudetenring in Flechtorf. Anwohner eines mehrstöckigen Mehrfamilienhauses meldeten eine starke Rauchentwicklung bei der Feuer-und Rettungsleitstelle in Helmstedt. Die Rauchentwicklung  wurde vermutlich durch eine Zigarette ausgelöst, welche Couch und herumliegende  Kleidungsstücke entzündete (Vorbehaltlich Polizeilicher Ermittlungen). Der Bewohner konnte das Feuer noch selbst löschen. Dabei zog er sich eine Rauchgasvergiftung zu und wurde von einem Rettungswagen in das Klinikum zur weiteren Untersuchung gebracht.
Der Treppenraum und die Brandwohnung wurden rauchfrei gemacht und Nachlöscharbeiten wurden durchgeführt. Im Anschluss konnten alle Bewohner wieder in Ihre Wohnungen zurückkehren. Die betroffene Wohnung ist durch die starke Rauchentwicklung vorübergehend nicht mehr bewohnbar.
Eingesetzt wurden 3 Trupps unter PA, 1 C-Rohr, ein Hochleistungslüfter und ein mobiler Rauchverschluss. Im Einsatz waren die Feuerwehren Flechtorf, Groß Brunsrode, Beienrode, Klein Brunsrode (alle LZ Nord), Feuerwehr Lehre (LZ Mitte), Gemeindebrandmeister, Kreisbrandmeister, Polizei und Rettungsdienst.
Nach ca. 1,5 Std war der Einsatz beendet und die Einsatzstelle wurde der Polizei übergeben.




Vorzeitiger Brand des Osterfeuers


Am frühen Morgen des Karfreitags brannte vorzeitig das Osterfeuer in Groß Brunsrode.
Anwohner bemerkten gegen ca. 03:50 die Flammen und meldeten der Leitstelledas Feuer.

Die Leitstelle alarmierte daraufhin die Ortsfeuerwehr Groß Brunsrode, und, aufgrund der anhaltenden Trockenheit, das TLF der Stützpunkt-Feuerwehr Flechtorf. Die Kameraden aus Groß Brunsrode begannen sofort mit dem Aufbau einer langen Wegstrecke aus dem Ort zum Osterfeuerplatz(ca. 250m).Währenddessen unternahm das TLF erste Löschmaßnahmen. Zusammen wurden 2
C-Rohre eingesetzt.

Durch das frühzeitige Erkennen und das schnelle Eingreifen der Feuerwehr konnte das Abbrennen des Osterfeuers verhindert werden. Nur ein kleiner Teil des Osterfeuers wurde ein Raub der Flammen.
Nach ca. 1,5 Std war der Einsatz beendet.

Im Einsatz waren:
LF 8 Gr.Brunsrode ( 1/8 )
MTF Gr. Brunsrode ( 1/8 )
TLF Flechtorf ( 1/2 )
LF 8 Flechtorf ( 1/8 ) in Bereitstellung
MTF Flechtorf ( 1/2 ) in Bereitstellung






Gemeinde Feuerwehrwettbewerbe 2010 in Beienrode



Bild "Gemeindemeister_2010_1.JPG"

Gemeindemeister FFw Groß Brunsrode


Küchenbrand in Flechtorf am 1.6.2010


Bild "Flechtorf5_10_1.jpg"Am 01.06.2010 kam es zu einem ausgedehnten Küchenbrand in der Beienroder Str. in Flechtorf. Um 16.26 Uhr wurde der LZ-Nord, bestehend aus den Wehren Gr. Brunsrode, Kl. Brunsrode, Beienrode und Flechtorf,GBM, stellv. GBM und RTW (RW Wendhausen) alarmiert.

Lage beim Eintreffen der ersten Kräfte:In einem Einfamilienhaus stand ein Zimmer(Küche) im EG  im Vollbrand. Das Feuer hatte bereits die Fenster zerstört und drohte auf das Dach überzuspringen.

Anwohner unternahmen erste Löschversuche mit Feuerlöschern, welche aber aufgrund der Brandentwicklung keinen Erfolg hatten. Personen befanden sich  nach Auskunft der Bewohner glücklicherweise nicht mehr im Gebäude.Der GBM alarmierte noch während der Anfahrt den LZ Lehre als Verstärkung nach.Das TLF der FF Flechtorf setzte das Schnellangriffsrohr zu ersten Brandbekämpfung von aussen ein. So konnte ein Übergreifen der Flammen auf das Dach verhindert werden.Bild "Flechtorf5_10_2.jpg"










Gleichzeitig ging ein Trupp( LF 8 FF Flechtorf) unter PA zur Brandbekämpfung in das Gebäude vor. Der Angriffstrupp sah sich  dichten, schwarzen, pulsierenden Rauch entgegen kommen. Dies konnte auf einen fortgeschrittenen Brandverlauf schliessen.Zu diesem Zeitpunkt war das Gebäude bereits stark verqualmt. Die FF Groß Brunsrode (LF8 und MTF) kam zeitgleich mit der FF Beienrode am Einsatzort an (Zeit ca. 16.35Uhr) .Dort ging ein Trupp der FF Gr. Brunsrode als 2. Angrifsstrupp zur Brandbekämpfung über eine Steckleiter durch die Zimmerfenster von aussen vor. Gleichzeitig wurde von den anderen Einsatzkräften eine Wasserversorgung aufgebaut, der Hochleistungslüfter in Stellung gebracht und weitere PA-Trupps + Sicherheitstrupp wurden im Bereich der Atemschutzüberwachung (FF Gr.Brunsrode) zusammengestellt.Der GF Gr. Brunsrode übernahm den Bereich Brandbekämpfung.Wenig später traf auch die FF Kl. Brunsrode und der LZ Lehre an der Einsatzstelle ein.

Der zusätzliche LZ aus Lehre konnte nach Ankunft wieder Einrücken, ledeglich der ELW verblieb an der Einsatzstelle.Durch die gezielte Brandbekämpfung der beiden Trupps konnte schnell "Feuer Aus" gemeldet  werden. Mit Hilfe der Wärmebildkamera der Kreisfeuerwehr Helmstedt wurden noch kleinere Brandnester abgelöscht.


Bild "Flechtorf5_10_3.jpg"Die Rauch- und Rußentwicklung war allerdings so groß, dass das Gebäude bis auf weiteres unbewohnbar ist. Die Küche wurde vollständig zerstört. Die Brandtemperaturen waren so hoch, dass sich bereits Putz und Decken ablösten.
Das Haus wurde mittels Hochdrucklüfter Rauchfrei gemacht und der Brandschutt aus der Küche wurde ins Freie verbracht  und abgelöscht.
Das Objekt wurde durch die Kripo dem Eigentümer übergeben.
Für die FF Gr. Brunsrode war der Einsatz gegen 17:45 beendet und wir rückten mit beiden Fahrzeugen ein.
Bei diesem Einsatz zeigte sich, wie wichtig jede einzelne Feuerwehr ist. Auch die Zugbildung zeigte den gewünschten Erfolg. Konnte doch, durch schnelles Eingreifen der Feuerwehr, das Feuer auf einen Raum beschränkt werden. Fotos: FF Flechtorf






Ölspur nach geplatzter Hydraulikleitung


Bild "oelspur_1.JPG"27.5.10 / 13.00 Uhr
Bei einem landwirtschaftlichem Fahrzeug war ein Hydraulikleitung geplatzt. Der Landwirt bemerkte den Schaden erst nach ca. 1 km und fuhr zurück auf seinen Hof. Die Fahrbahn war somit beidseitig mit Hydrauliköl verschmutzt.














Dachstuhlbrand in Lehre


Am 21.01.2010 wurden wir zu einem Dachstuhlbrand in Lehre alarmiert. Nach der Erstalarmierung der Ortsfeuerwehr Lehre und des Löschzug Süd (Wendhausen, Essenrode, Essehof)um ca. 14.10 Uhr reichten die vorhandenen Atemschutz-Träger nicht aus.
Darauf veranlasste der Einsatzleiter eine gezielte Nachalarmierung der Feuerwehren Flechtorf und Groß Brunsrode um weitere Atemschutz-Träger an der Einsatzstelle zu sammeln.
Am Einsatzort angekommen, rüsteten sich unsere AT-Kräfte aus und unterstützten die bis dahin eingesetzten Kräfte beim Löschen des Dachstuhls und der Glutnester im Bereich des 1.OG und des Dachbodens. So konnte die Ausbreitung des Feuers auf andere Teile des Wohnhauses verhindert werden. Im Anschluss wurde das Dach provisorisch mit Folien verschlossen.
Zum Einsatz kam ebenfalls die Wärmebildkamera und der AB-ASTRA der Kreisfeuerwehr Helmstedt. Leider konnte nicht verhindert werden, dass das 1.OG und der Dachboden durch das Feuer zerstört wurden. Das Einfamilienhaus ist bis auf weiteres durch Ruß-und Wasserschaden unbewohnbar.
Ursache ist nach Auskunft der Polizei evtl. ein elektr. Durchlauferhitzer.
Die Schadenhöhe ist unbekannt.
Die Lösch- und Aufräumarbeiten wurden durch die winterlichen Wetterverhältnisse mit Schnee und Eis erschwert.
Lobend zu erwähnen ist hier die tolle Verpflegung der Einsatzkräfte durch Nachbarn und Anlieger mit warmen Getränken.
Ebenfalls die hervorragende Zusammenarbeit aller im Einsatz befindlichen Feuerwehren.

Gegen 19 Uhr war für uns der Einsatz beendet und wir rückten in den Standort ein.

Eingesetzte Kräfte
FF Groß Brunsrode:
LF 8:    Stärke 1/8       4 AT-Träger

Sonstige Einheiten:
ELW 1, LF 16/12, DLA(K)23/12, GW-N    FF Lehre
LF 10/6, MTF                                       FF Wendhausen
LF 8/6                                                 FF Essenrode
LF 8                                                    FF Flechtorf
AB-ASTRA, ELF (WBK)                          Kreisfeuerwehr Helmstedt
RTW                                                   Malteser Wendhausen
insgesamt ca. 60 Einsatzkräfte   (21 AT-Träger)

Bild "Feuer_21_1_10.JPG"


Bild "Feuer_21_1_10_1.JPG"